Über mich
Ich bin Stella.
Frau, Mama, Begleiterin. Ich glaube an die leise Kraft der Hände — daran, dass echte Berührung uns nach Hause bringt. Zu uns selbst, zu unserem Körper, zu dem, was zählt.

Was mich geprägt hat
Unsere Kinderwunschreise hat etwas länger als eineinhalb Jahre gedauert. Ich weiß, dass viele Frauen und Paare länger warten, hoffen und Monat für Monat wieder neu Kraft sammeln müssen. Und trotzdem war diese Zeit für mich und auch für uns als Paar schwerer, als ich es vorher erwartet hatte.
Ich war mit der Vorstellung hineingegangen, dass es vielleicht nicht sofort, aber doch irgendwie bald klappen würde. Als die Monate vergingen, wurde aus Hoffnung immer öfter Unsicherheit. Ich begann, an mir zu zweifeln, an meinem Körper und daran, ob mit mir vielleicht etwas nicht stimmt. Später zeigte sich, dass unter anderem mein Prolaktinwert erhöht war. Das gab mir eine Erklärung, aber es nahm nicht automatisch diese innere Schwere weg.
Gerade deshalb kann ich mich so sehr in Frauen hineinversetzen, die schon lange warten. In dieses Hoffen, Rechnen, Beobachten, Enttäuschtsein. In diesen Schmerz, wenn der Körper scheinbar nicht das tut, was man sich so sehr wünscht. Rückblickend hätte ich mir in dieser Zeit Begleitung gewünscht. Einen Raum, in dem ich mit meiner Sehnsucht, meiner Ungeduld, meiner Angst und meinen Zweifeln einfach hätte da sein dürfen.
Weil es mir damals psychisch nicht gut ging, entschied ich mich, beruflich etwas zu verändern und nahm eine neue Stelle als Führungskraft an. Nach ein paar Monaten in diesem neuen Job erfuhr ich, dass ich schwanger war. Und meine erste Reaktion war nicht nur dieses leichte, glückliche „Wie schön", sondern auch: „Wie soll ich das alles schaffen?"
Der Job war fordernd und es fiel mir schwer, wirklich bei mir und meinem Baby anzukommen. Gleichzeitig war da immer wieder die Angst, ob dieses kleine Leben wirklich bei uns bleibt. Ich hätte mir mehr Ruhe gewünscht, mehr bewusste Momente und mehr Raum, um nicht nur zu funktionieren, sondern meine Schwangerschaft wirklich zu spüren.
Auch die Geburt habe ich anders erlebt, als ich es mir gewünscht hätte: viel zu schnell, viel zu schmerzvoll und nicht so selbstbestimmt, wie ich es mir erhofft hatte. Im Wochenbett und in den ersten Monaten hatte ich oft das Gefühl, nur noch zu stillen und zu funktionieren. Ich war Mutter geworden und hatte mich selbst dabei ein Stück verloren.
Vielleicht ist genau daraus mein Wunsch entstanden, Frauen heute anders zu begleiten: mit einem ruhigen, achtsamen Raum, in dem sie sich selbst, ihren Körper und ihr Baby wieder mehr spüren dürfen. Und in dem alles da sein darf, ob die Freude, die Angst, die Erschöpfung, die Sehnsucht und der Wunsch nach Verbindung.
Mein Warum
Gerade deshalb weiß ich, wie viel Frauen in diesen sensiblen Zeiten tragen. Und wie viel gleichzeitig da sein kann: Hoffnung und Angst, Liebe und Erschöpfung, Dankbarkeit und Überforderung.
Wie gut tut es, wenn es einen Ort gibt, an dem du nicht stark sein musst und jedes Gefühl da sein darf. Einen Ort, an dem du weich werden, durchatmen und wieder mehr bei dir ankommen darfst.
Was ich weitergeben möchte
Jin Shin Jyutsu begleitet mich seit vielen Jahren. In einer Zeit, in der ich selbst erschöpft und innerlich unruhig war, hat es mir geholfen, wieder mehr Ruhe und Verbindung in mir zu finden. Bis heute bewegt mich, wie viel Kraft in achtsamer Berührung und im Halten der Energieschlösser liegen kann.
Genau diese Erfahrung möchte ich weitergeben: dass in stillen Momenten von Berührung und echtem Gehaltensein etwas in uns aufatmen darf. Dass Verbindung zurückkehren kann — zum eigenen Körper, zum Baby und zu dem, was uns innerlich trägt.
Mein Weg mit Jin Shin Jyutsu
Mein Intensivjahr und meine Ausbildung habe ich am Jin Shin Jyutsu Zentrum in Hamburg absolviert. Dazu kommen Studiertage und regelmäßige Fortbildungen, durch die ich mein Wissen und meine Praxis stetig vertiefe.
Ich wünsche mir, dass du bei mir — online, in Hamburg oder bei dir zuhause im Wochenbett — einen Raum findest, in dem du dich gehalten fühlst, zur Ruhe kommst und wieder mehr in Verbindung mit dir selbst findest.
Wir Frauen und Mütter dürfen uns in diesen besonderen Zeiten gegenseitig stärken. Vielleicht nicht, indem wir alles für die andere lösen, sondern indem wir da sind, zuhören und ein Stück des Weges gemeinsam gehen. Genau so möchte ich dich begleiten: ruhig, warmherzig und mit ehrlicher Nähe.

Mögen wir uns kennenlernen?
Ich freue mich, deine Geschichte zu hören. In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir, ob wir zueinander passen.
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